Giacomo Puccinis Einakter «Gianni Schicchi» endet nicht mit einem tragischen Operntod: Der Leichnam des reichen Buoso Donati ist bereits aufgebahrt, wenn sich der Vorhang hebt. Um ihn schart sich die laut klagende Verwandtschaft. Doch der Schein trügt: In Wirklichkeit ist in dieser schamlosen und habgierigen Erbengemeinschaft jeder auf seinen eigenen Vorteil aus…
Die Regisseurin Lilli Fischer erweitert dieses quirlige Ensemblestück mit einer Vorgeschichte: Zu Musik von Puccini, Johann Strauss, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Giuseppe Verdi inszeniert sie im ersten Teil des Abends eine rauschende Ballnacht rund um den verschwenderischen Buoso Donati und seine Familie. Der gewitzte Aussenseiter Gianni Schicchi beobachtet das Treiben dieser Familie genau. Als er gerufen wird, um deren Erbe gerecht zu verteilen, erweist er sich als der Schamloseste von allen. Ustina Dubitsky dirigiert das Internationale Opernstudio und das Musikkollegium Winterthur durch diesen zweiteiligen Abend, der vom Operettenwalzer bis zur beliebten Puccini-Arie «Oh mio babbino caro» reicht.
Theater Winterthur
Theaterstrasse 6, 8400 Winterthur
MUSIKALISCHE LEITUNG
Ustina Dubitsky
INSZENIERUNG
Lilli Fischer
BÜHNE
Danila Travin
KOSTÜME
Mahshad Safaei
WEITERE MUSIK
Johann Strauss, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Giuseppe Verdi
Website: Opernhaus Zürich, Musikkollegium Winterthur
Fotos © Toni Suter
Für alle ab 14 Jahren.
U30-Special: Tickets und einen Drink an der Bar zum halben Preis für alle unter 30 Jahren.
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Oper Zürich.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Preis: CHF 110, 90, 60
«Sie zeigen ihre Stimmen und sie finden ihre Rollen, dass es ein Vergnügen ist – das Internationale Opernstudio präsentiert im Theater Winterthur Spielfreude, Energie und Können in einem anspruchsvollen Einakter von Giacomo Puccini, ergänzt durch ein szenisches Potpourri einer Ballnacht.»
Herbert Büttiker, roccosound.ch
«Opernmusik ist für mich wie eine Droge.»
Bericht über die Produktion und Regisseurin Lilli Fischer in der Winterthurer Zeitung
«Beim Erben zeigt sich das wahre Gesicht»
Interview mit Regisseurin Lilli Fischer im Radio Stadtfilter